Foto-Workshop rückt St. Marien in den Fokus

 

„Die Propsteikirche St. Marien bietet einen Schatz an Motiven“, sagt Georg Kaiser. Der Vorsitzende des Kirchbau-Vereins Kempen, der den Erhalt des Gotteshauses im Herzen der Altstadt nach Kräften finanziell unterstützt, weiß das nur zu gut. Denn vor zweieinhalb Jahren hatte der Kirchbau-Verein Fotobücher herausgebracht, die St. Marien besonders in den Fokus nahmen und dem Verein viel Aufmerksamkeit bescherten. Dafür hatte der Kempener Fotokünstlers Josef Lamozik die Aufnahmen geliefert. Nun hat sich der Kirchbau-Vereinsvorstand eine neue Aktion überlegt, die die vielen schönen Motive der Kirche wieder zur Geltung bringen sollen – nämlich ein Foto-Workshop.

Josef Lamozik ist als ehrenamtlicher Kirchenführer mit der Kirche bestens vertraut. Gleichzeitig ist er schon seit Jahren als Fotograf aktiv, tauscht sich über einen Verband mit anderen Fotografen aus und hat auch als Mitglied der Archivgruppe „Beldsches-Kieker“ der Stadt Kempen schon einige Ausstellungen, Fotobücher und Kalender mit alten und aktuellen Bildern beschert. „Leute, die fotografieren, sehen die Welt etwas anders“, weiß er.

Und Fotografen mögen den Austausch. Dazu bietet der Foto-Workshop zugunsten des Kirchbau- Vereins eine gute Gelegenheit. Die Hobbyfotografen können in der Kirche am 10. und 11. September jeweils für einige Stunden vormittags und nachmittags auf Motivsuche gehen. Das Wochenende ist für das Gotteshaus ein besonderes, wird doch am 12. September das Patronatsfest mit einer Messe in St. Mariae Geburt, wie die Kirche vollständig heißt, gefeiert.

Beim Workshop ist Josef Lamozik vor Ort und gibt hilfreiche Tipps. Außerdem können sich die Fotografen untereinander austauschen. Im Prinzip sei jede Fotoausrüstung erlaubt. Im Innenraum der Kirche mit seinen schwierigen Lichtverhältnissen sei eine gute Kamera aber schon zu empfehlen, so Josef Lamozik. Aber auch Außenaufnahmen sind erlaubt.

Aus den eingegangenen Anmeldungen werden zwölf Workshop-Teilnehmer per Los ausgewählt. Der Workshop ist kostenlos, allerdings stellen die Teilnehmer dem Kirchbau-Verein eine Auswahl ihrer Fotos für die Nutzung zur Verfügung. „Nach dem Workshop-Ende kann jeder Teilnehmer bis zu fünf Bilder in DinA4-Format zur Auswahl einreichen“, erklärt Georg Kaiser. Aus den eingereichten Bildern wählt eine Jury dann die besten 36 Bilder aus. Daraus soll eine Ausstellung entstehen. Auch Kalender und Bücher sind möglich, deren Verkaufserlös dann der aktuell noch laufenden Sanierung der Propsteikirche zugutekommen soll.

Interessierte Hobbyfotografen aus Kempen und Umgebung können sich bis zum 13. August für den Workshop anmelden. Einfach per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Ulrike Gerards

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